Linksjugend fordert mehr Aufklärung (Ostseezeitung 17.08.2010)
Grevesmühlen - Um die Kinder und Jugendlichen in Nordwestmecklenburg besser vor dem Einfluss von Rechtsextremisten zu schützen, hat die Linksjugend Nordwestmecklenburg auf ihrer Sitzung am vergangenen Wochenende beschlossen, verstärkt für die Einrichtung einer Info-, Beratungs-, und Präventionsstelle gegen Rechtsextremismus einzutreten. Wie Martin Mehlhose, Regionalgruppensprecher der Linksjugend, mitteilte, würden Rechtsextremisten gerade vor Schulen und Jugendclubs ihre Propaganda verbreiten. "Da in den Schulen zurzeit oft zu wenig für Prävention und Sensibilisierung getan wird, braucht unser Kreis dringend eine Präventionsstelle mit einem hauptamtlichen Mitarbeiter, der die Jugendlichen aufklärt." Das Ziel einer solchen Beratungsstelle müsse es sein, die Aufklärungsarbeit insbesondere an den Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen zu unterstützen, zu begleiten und mit aktuellen Informationen und Hintergrundmaterial zu versorgen. "In den nächsten Wochen werden wir bei allen Fraktionen des Kreistages außer der NPD-Fraktion für unseren Antrag werben und diesen dann über eine Fraktion oder einen Einwohnerantrag in den Kreistag einbringen."
Linksjugend [´solid] Nordwestmecklenburg

